11. - 13.09.2009 symposium

interdisziplinäres symposium in der gartenstadt hellerau mit referaten, performances, workshops und podiumsdiskussionen

100 jahre nach der gründung der reformsiedlung und ersten deutschen gartenstadt hellerau

mit:

Christine Ax

könnensgesellschaft: handwerk ist zukunft von arbeit I vortrag

prof. dr. gunter henn

die fabrik als schule I vortrag

prof. jenny coogan | dr. klaus nicolai

komposition – bewegung – architektur, auferstehung des körpers in virtuellen umgebungen I

vortrag I performance

dr. leopold klepacki

bewegungskunst im zwischenraum von leibespoesie und körpertraining I vortrag

prof. dr. yamana jun

bedeutung der lebensreform im bereich der pädagogik I vortrag

prof. dr. peter bernhard

lebensphilosophie und lebensreform I vortrag

dr. maik hosang

zukunftsfähiges spiel zwischen arbeit, spiel und philosophie I performance I workshop

prof. dr. rer. pol. hans-werner graf

recource mensch, soziales unternehmertum I vortrag

 

“Tell me and I’ll forget;
show me and I may remember;
involve me and I’ll understand.”

(Chinese Proverb)

Vision Lebensreform – Hellerau 100 plus

Mit dem Bau der Reformsiedlung und Gartenstadt Hellerau begab man sich im Jahr 1909 auf den Weg, eine heilversprechende Vision“ (Wolfgang R. Krabbe) einzulösen:

- Leben im Dreiklang von Natur, Kunst und Technik,
- Überwindung der geistigen Anarchie mit Hilfe der Wirkung einer kulturell ambitionierten Lebensumgebung (Ästhetisierung des Alltags),
- Betonung der Gemeinschaft und der Gemeinnützigkeit.

Das 100-jährige Bestehen der Gartenstadt Hellerau, dem „Kind“ der Lebensreformbewegung, wird von der Stadt Dresden in besonderer Form gewürdigt: „Vision Lebensreform – Hellerau 100 plus“ heißt das Projekt, welches im September 2009 mit einem Symposium und begleitendem Workshop in der Gartenstadt Hellerau durchgeführt werden wird.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist Versuch einer Umsetzung dieser Strahlkraft der reformerischen Visionen in die Gegenwart, einer kritisch - experimentellen und zukunftsorientierten Auseinandersetzung mit dem, was sich im Jahre 1909 aus der Lebensreformbewegung heraus mit dem Bau der Reform-Siedlung manifestierte. Das Veranstaltungskonzept zielt auf den interdisziplinären Dialog und auf den „Lernprozess des Tuns“ ab.

Performanceveranstaltungen, aktives Einbeziehen aller Veranstaltungsteilnehmer, Vorträge und Diskussionen widerspiegeln das Konzept der so bezeichneten „Pädagogischen Provinz“ Hellerau. Es interessiert die hinter allem stehende Idee, das Konzept, die Vision. Von dem zu erwartenden Dialog der einzelnen Fachrichtungen aus dem Spektrum Architektur, Pädagogik, Philosophie, Unternehmertum, bis zu Choreografie / Tanz geht dann auch der eigentliche Reiz dieser Symposiumsveranstaltung aus.

Die Summe der Beiträge wird neben der Aufarbeitung historischer Grundlagen eine Bestimmung heutiger Positionen im Bezug zu den visionären Ideen der Reformer sein; eine Skala der Entwicklungen, die es in die Zukunft weiter zu entwickeln gilt. Podiumsdiskussionen im Anschluss an die Themenkomplexe der Vorträge bieten die Möglichkeit einer thematischen Verknüpfung der unterschiedlichen Beiträge.

 

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